Betreff: Newsletter Reformationsjubiläum April - 2017

EKIR Newsletter
 
 
Reformationsjubiläum 2017 - Newsletter April 2017
 
 
 
Liebe Leserinnen und liebe Leser!
Foto: S. Niemeyer

Von Monat zu Monat gibt es immer mehr zu berichten über die vielen unterschiedlichen Projekte, Aktionen und Ideen zum Reformationsjubiläum. Mit dem bisher gewiss umfangreichsten Newsletter stellen wir Kirchentag und die Kirchentage auf dem Weg in den Fokus. Mit dem großen Festgottesdienst auf den Elbwiesen in Wittenberg am 28. Mai wird zugleich der #Reformationssommer eröffnet. Ein besonderes Ereignis, das so schnell nicht wieder wird. Lassen Sie sich es nicht entgehen.

Vieles geschieht auch gleich vor unserer Haustüre. Lassen Sie sich inspirieren von den vielfältigen Aktionen in allen Bereichen unserer Kirche. Da kann es Ihnen passieren, dass Ihnen plötzlich ein(e) Wartburg in Aachen vorfährt oder Sie über Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten stolpern. Viel Vergnügen beim Lesen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest.
Ihr Martin Engels
Projektleiter Reformationsjubiläum 2017

Kirchentag 2017: Wer blinzelt zuerst?

CARTOON Du siehst mich
Du siehst mich! Immer öfter begegnet man den beiden Augen, die für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg werben, immer öfter auch auf Werbeflächen im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland. Im Jahr des 500. Reformationsjubiläums steht der Kirchentag unter der biblischen Losung "Du siehst mich". Logo und Losung laden zu wunderbar leichtfüßigen Reaktionen ein - zum Beispiel zum Blinzel-Duell im Cartoon von Michael Hüter. Wer verliert, fährt zum Kirchentag. Ist klar.

Der Cartoon ist auf Basis der Lizenz CC BY-ND 4.0 für Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen frei verwendbar: Download

Magazin "500": Ohne Halbherzigkeit
Foto von Fabian Weiss Workshop Düsseldorf
 

Sie skizzieren die Faktoren, die unsere Zukunft bestimmen, schicken die beiden großen Kirchen zur Paartherapie, vermessen Kragenweiten, zitieren eine Friedenskämpferin: "Mit Halbherzigkeit kann man nichts erreichen." Unter dem Titel  "500 Jahre Reformation - und jetzt?!" hatte die Evangelische Kirche im Rheinland zusammen mit dem Froh!-Magazin Studierende und Berufsstarter aus Journalismus, Fotografie und Gestaltung eingeladen zur Produktion eines Magazins. Das Ergebnis ist 132 Seiten dick, und der Titel des Magazins besteht auch nur aus drei Ziffern: 500

Ausgehend von der Reformation präsentieren die jungen Frauen und Männer ihre Sicht auf Kirche und Gesellschaft, fragen, wer heute mutig Veränderungen anstößt, woraus Menschen Kraft ziehen, welche gesellschaftlichen Fragen morgen anliegen. "500" ist Papier - und das überraschenderweise innerhalb des einen Einbands in verschiedenen Sorten: mal rauh, mal glatt, mal sonst vielfältig wie das Leben.

Das Magazin "500" bestellen: www.500magazin.de

Making-of lesen: Reformation neu erzählen www.ekir.de/www/service/magazinprojekt27970.php

Mitmach-Projekt für Jugendliche: Wartburg mit Wartburg
Foto Wartburg
 

Weil die Wartburg, wo sich Reformator Martin Luther einst an die Bibelübersetzung gemacht hatte, nicht in den Kirchenkreis Aachen gebracht werden kann, haben unter der Leitung von Axel Büker Jugendliche aus Mechernich im Kirchenkreis Aachen eine mobile Wartburg geschaffen. Besser gesagt: Sie haben einen Wartburg Tourist, Baujahr 1976, restauriert und zu einem Themenauto umgebaut. Der Der Kombi erinnert zum 500. Reformationsjubiläum symbolisch an die Reformation und lädt zum thematischen Erfassen der Reformation ein. Ein erster Einsatz ist für Ende April geplant.

Jugendliche schicken alten Wartburg Tourist auf Tour:
Video der WDR-Lokalzeit Aachen: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-wartburg-als-luther-mobil-100.html

Ausstellung: Große Glaubensvielfalt unterm "geteilten Himmel"

Foto Zollverein

Martin Luther war nie an Rhein und Ruhr - als Sohn eines thüringischen Bergmannes und Hüttenpächters hätte er aber zweifellos bestens ins spätere Ruhrgebiet gepasst. Dass die von Luther angestoßene Reformation dennoch tiefgreifende Auswirkungen auf die Religionsgeschichte Nordrhein-Westfalens hatte, zeigt das Ruhr Museum mit seiner Sonderausstellung "Der geteilte Himmel" zum Reformationsjubiläum. Schließlich hat das Zusammenleben unterschiedlicher Religionsgemeinschaften im Revier eine lange Tradition. Die Ausstellung auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen zeigt, wie Reformation und Migration die religiöse Vielfalt im Pott geprägt haben.

Mehr: www.ekir.de/www/service/geteilter-himmel-28093.php

Ausstellung in der Trierer Konstantin-Basilika: Bilder von Luther

Den Titel "Bilder von Luther" trägt die Ausstellung, die noch bis 26. April in der Konstantin-Basilika in Trier zu sehen ist. Harald Birk, bildender Künstler aus Berlin, hat sich künstlerisch dem Menschen Martin Luther genähert. Entstanden sind Skizzen, Portraitstudien und Skulpturen. Diese werden mit Texten von Zeitgenossen, die den Reformator und sein Wirken aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen, in Beziehung gebracht. Bilder und Texte vermitteln Wissenswertes und Vergnügliches, Hochpolitisches und Alltägliches rund um den Reformator.

Die Öffnungszeiten der Konstantin-Basilika: montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr, sonntags von 13 bis 18 Uhr.

Wettbewerb "Voll im Leben": Uralte Psalmen treffen auf Jugendkultur

Foto Voll im Leben

"Diese alten Texte haben tolle Übersetzungen gefunden", sagt die Leiterin des Evangelischen Jugendpfarramts Köln, Ulrike Mensching. Schulreferent Thomas vom Scheidt ist begeistert von den vielfältigen kreativen Beiträgen. Jurymitglied Daniel Drewes lobt die "gelungenen Transfers von alten Bibeltexten in moderne Jugendkultur“. Und für Kölns Stadtsuperintendent Rolf Domning wird neu klar, dass Psalmen Lebensweisheiten sind - bis heute. Die Rede ist von den Beiträgen zum ökumenischen Jugendwettbewerb "Voll im Leben - die Psalmen entdecken". Videos im Stil des bei Jugendlichen seit kurzem sehr beliebten  "Mannequin Challenge", Klappkarten, Malereien, ein Zelt mit Psalmen im Sternenhimmel - die  Psalmen inspirierten die Jugendlichen zu ganz verschiedenen Beiträgen.

Alte Bibeltexte treffen auf Jugendkultur. Reich bebilderter Bericht: http://voll-im-leben.koeln/preisverleihung/

Mehr Bilder von der Preisverleihung: http://voll-im-leben.koeln/preisverleihung/bilder-preisverleihung/

Blick auf die prämierten Beiträge (Videos folgen noch): http://voll-im-leben.koeln/beitraege/

Schulwettbewerb in Aachen: "Alle Arbeiten haben etwas Kluges und Persönliches"

14 Preisträger hat der Schulwettbewerb "Hier stehe ich, ich kann nicht anders" des Schulreferats des Kirchenkreises Aachen hervorgebracht. Mit dem Martin Luther zugeschriebenen Ausspruch "Hier stehe ich, ich kann nicht anders!" hatten sich insgesamt mehr als vierzig Schulklassen, Kurse und Konfirmandengruppen auseinandergesetzt.

Papier und Pappe, Theaterstücke, selbstgedrehte Filme oder Hörspiele, plastische Gestaltung oder Fotografie kamen zum Einsatz. "Alle eure Arbeiten hatten etwas Kluges und Persönliches", sagte der Juryvorsitzende Pfarrer Jens-Peter Bentzin zu den mehr als 250 Schülerinnen und Schülern, die zur Preisverleihung in die Citykirche in Aachen gekommen waren.

Mehr: www.kirchenkreis-aachen.de/index.php?id=6167

Kirchentag - das Programm ist da!

Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Dialog in Europa zwischen Religionen, Konfessionen und Nationen sowie die Reformation und ihre internationale Ausstrahlung - das sind die Schwerpunktthemen des Programms des Deutschen Evangelischen Kirchentags im Mai in Berlin und Wittenberg. Das nun erschienene Programm, das gedruckt genau 576 Seiten umfasst, ist auch auf der Website des Kirchentags und über die Kirchentags-App abrufbar.

"Wir werden miteinander reden, einander zuhören in reformatorischer Gelassenheit und streiten mit protestantischem Selbstverständnis. Das ist der Beitrag des Kirchentages in einer Zeit verbaler Provokationen und Angriffe auf einen gesellschaftlichen Grundkonsens", erklärte Kirchentagspräsidentin Dr. Christina Aus der Au bei der Vorstellung des Programms. Der Kirchentag findet vom 24. bis 28. Mai unter der biblischen Losung "Du siehst mich" statt.

Zum Kirchentagsprogramm 2017: www.kirchentag.de/programm/programmsuche.html

Zum Kirchentag anmelden: www.kirchentag.de/teilnehmen/informationen_zur_anmeldung.html

Herzliche Einladung: Gemeinsam feiern unter Gottes Himmel

Bei den Angeboten zum 500. Reformationsjubiläum ragt das Festwochenende heraus: am 27. und 28. Mai vor den Toren Wittenbergs, auf den Elbwiesen mit Blick auf Schloss- und Stadtkirche. Gemeinsam feiern unter Gottes Himmel: Eingeladen sind alle Teilnehmenden, am Samstag anzureisen, zum Sonnenuntergang mit der Gemeinschaft von Taizé eine "Nacht der Lichter" auf der Elbwiese zu erleben und dann dort auch zu campen. Am nächsten Morgen erleben sie singend und betend zusammen den Sonnenaufgang. Das Festwochenende, Höhepunkt des Berliner Kirchentags, umfasst dann den Festgottesdienst mit Abendmahl - musikalisch von tausenden von Blechbläserinnen und -bläsern, einem Chor mit Orchester und Band mitgestaltet.

Informationen und Anmeldung: r2017.org/festwochenende

Kirchenmusik: Bachs Matthäuspassion als großes Schauspiel

Matthäuspassion in Bonn

Umgekippte Tische und Stühle inmitten der Kirche. Im Halbkreis steht der Chor, auf den Rängen das Orchester, allesamt in Alltagkleidung, als kämen sie geradewegs vom Stadtbummel oder von der Arbeit. Das Setting ist ungewöhnlich. Die Uraufführung ist ungewöhnlich: "Matthäuspassion in szenischer Aufführung" heißt das Musiktheaterprojekt, das am 7. April in Bonn in der Kreuzkirche zur Uraufführung kommt. Das Monumentalwerk von Johann Sebastian Bach führen der Chor Vox Bona mit Solisten und dem Orchester der Kreuzkirche Bonn unter der Leitung von Karin Freist-Wissing auf. Die Grenzen zwischen Publikum und Musizierenden werden zerfließen, wie schon ein Probenbesuch deutlich macht.

Reportage über eine Probe zu Bachs Matthäuspassion szenisch: www.ekir.de/www/service/matthaeuspassion-28051.php

"Kollegtiv17" zeigt "Luther Flashs"

Fotografische Entdeckungsreise: "Luther Flashs" heißt das Ausstellungs- und Buch-Projekt des "Kollegtiv17". Der ehemalige Leiter des FilmFunkFernsehZentrums, Jürgen Jaissle, und der Direktor des Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI), Prof. Dr. Gotthard Fermor, sind das Kollegen-Kollektiv, das sich auf die Spuren des Reformators Martin Luther und die Reformation im Alltag heutiger Gesellschaft und Kultur machen. Unverstellte Bilder werden arrangiert mit harten Schnitten für Entdeckungen zwischen Alltagswahrnehmung und historischer Tiefendimension. Getwittert, gestreamt, tätowiert - "Kollegtiv17" nimmt in den Blick, wo und wie heute Luthers Ideen ankommen.

Zu sehen ist die Ausstellung "Luther Flashs" bis 30. Juni im PTI in Bonn, ab 18. Juli in Gladbeck im Martin-Luther-Forum. Das Buch "Luther Flashs" ist im Luther-Verlag erschienen.

Luther Flashs - Informationen auf der Homepage des PTI: www.ekir.de/pti/dasinstitut/3-00-artikel-komplett-lutherflash-960-960.php

Reformatorinnen-Projekt: Katalog und Hörbuch erschienen

Der Katalog zur Wanderausstellung "Reformatorinnen. Seit 1517." ist nun erhältlich. Er bietet 18 kurze Biographien von reformatorisch wirkenden Frauen von 1517 bis fast in die Gegenwart. Mit Bildern und Dokumenten sind die biographischen Skizzen anschaulich und gut lesbar aufbereitetet. Beigefügt ist dem Katalog ein Hörbuch. Fiktive Szenen laden in den Alltag der Reformatorinnen ein und machen neugierig, mehr über die Reformatorinnen zu erfahren.

Bestellungen des Katalogs mit Hörbuch, Schutzgebühr 10 Euro: gender@ekir.de

Die Wanderausstellung der Gender- und Gleichstellungsstelle im Internet: www.reformatorinnen.de

 
Kunstprojekt "reFORMation - transFORMation": Beeindruckende Vielfalt

Foto Kunstprojekt

Der Neonschriftzug "God is a woman and she knows how to dance". Das Selbstporträt "Die Versuchung". Die Performance „Im Anfang war das Wort“. Mit diesen Arbeiten haben Kristina Stoyanova, Konstantinos Angelos Gavrias und Christian Jendreiko den Kunstpreis 2017 der Evangelischen Kirche im Rheinland gewonnen. Der Preis ist Teil des Kunstprojekts der rheinischen Kirche zum 500. Reformationsjubiläum. Zu dem Projekt mit dem Titel "reFORMation - transFORMation" waren insgesamt elf Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Er sei "beeindruckt über die Vielfalt der Arbeiten", erklärte Präses Manfred Rekowski bei der Vernissage der Ausstellung, zu der ein Katalog erschienen ist.

Die drei ausgezeichneten Arbeiten bringen etwas besonders Queres, erklärte die Direktorin des Museums Abteiberg in Mönchengladbach, Susanne Titz, die der Jury für das Kunstprojekt angehört. Insgesamt, im Blick auf die Arbeiten aller elf Künstlerinnen und Künstler, sei es der Jury darum gegangen, auch elf unterschiedliche künstlerische Positionen für das Projekt zu gewinnen.

Nächster Ausstellungsort ist das Landeskirchenamt in Düsseldorf. Danach wird die Ausstellung in Essen, Köln, Mönchengladbach, Neuwied und Saarbrücken zu sehen sein.

Multimediastory zum Kunstprojekt: http://story.ekir.de/kunst

Sämtliche Informationen zum Kunstprojekt: www.2017.ekir.de/kunstprojekt-305.php

Gottesdienst an ungewöhnlichem Ort: #unverzagt2017 im digitalen Wandel



Im Gottesdienst auf dem Handy rumzutippen ist normalerweise verpönt. Beim Dialog-Gottesdienst im Rechenzentrum des Aachener IT-Dienstleisters Synaix war es erwünscht: Die Teilnehmenden beteiligten sich so über die sozialen Netzwerke an dem Gottesdienst, einer der 95 Gottesdienste an ungewöhnlichem Ort anlässlich des 500. Reformationsjubiläums. Tür an Tür mit den Servern von Synaix saßen 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 80 Menschen verfolgten im Internet den Dialog-Gottesdienst zum digitalen Wandel.

In dem Gottesdienst unter dem Thema "Sei getrost und unverzagt" (5. Mose 31,7), unter dem Hashtag #unverzagt2017 verbreitet, gab es statt einer traditionellen Predigt drei Kanzelreden von IT-Expertinnen und Experten. Synaix-Geschäftsführer Stefan Fritz erklärte: "Gottes Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung bedeutet für mich, dass wir auch die digitale Welt gestalten müssen und Verantwortung dafür tragen."

Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen e.V., betonte in ihrer Kanzelrede, dass es  wichtig sei, Menschen auch mit Hilfe der Digitalisierung eine gutes, sinnerfülltes Leben zu ermöglichen.

Der dritte Kanzelredner Felix Plitzko, Mit-Gründer und Geschäftsführer von Aisler in der Region Aachen, unterstrich, "die beste Möglichkeit, unsere digitale Zukunft zu bestimmen, ist sie gemeinsam zu gestalten".

Mehr: www.ekir.de/www/service/dialoggottesdienst-28104.php

N. N. Theater weiter auf Tour: Große Rolle im Landtag von NRW

Im nordrhein-westfälischen Landtag hat das N. N. Theater ein weiteres Mal "Ich fürchte nichts …" aufgeführt, das Theaterstück, das von Luther und der Reformation erzählt. Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung, Dr. Thomas Weckelmann, zusammen mit der Landtagspräsidentin Gastgeber des Abends, sagte, es freue ihn, dass das Reformationsjubiläum eine so große Rolle im Landtag spiele. Außerdem dankte er den Abgeordneten, dass sie den Reformationstag, 31. Oktober, in diesem Jahr einmalig in NRW zum Feiertag gemacht haben.

Bericht über den Theaterabend auf der Homepage des NRW-Landtags
www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/Pressemitteilungen-Informationen-Aufmacher/Pressemitteilungen-Informationen/Pressemitteilungen/2017/03/2803_Theaterstueck_zum_Lutherjahr/Meldung.jsp

Mehr Informationen zum Theaterprojekt, u.a. auch der Tourplan: www.2017.ekir.de/ich-fuerchte-nichts-301.php

Europäischer Stationenweg machte Halt in Wuppertal: Spiel, Spaß und Diskussion

Stationenweg

"Wer glaubt übernimmt Verantwortung - auch heute" - wie das konkret in der Gesellschaft aussehen kann, war Thema der Podiumsdiskussion in der Gemarker Kirche in Wuppertal. Die Veranstaltung gehörte zum Rahmenprogramm rund um den Halt des Reformationstruck des „Europäischen Stationenwegs“ in Wuppertal. Warum Wuppertal Reformationshauptstadt Europas und auch die einzige Station des Trucks im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland ist, erklärte Präses Manfred Rekowski: Gemarke ist der Ort der Barmer Theologischen Erklärung, die weltweite Resonanz erfährt. Und es ist - Luthers Aussagen über die Juden und aller furchtbarer Wirkungs- und Schuldgeschichte zum Trotz - ein Ort, an dem Juden und Christen heute in Synagoge und Gemarker Kirche in  unmittelbarer Nachbarschaft leben.

Angekommen! www.evangelisch-wtal.de/index.php/aktuelle-meldungen-leser-1365/reformationstruck-31281.html

Gespräche, Luther-Clips und ein Quiz: www.evangelisch-wtal.de/index.php/aktuelle-meldungen-leser-1365/reformationstruck-i.html

Barmer Band: www.evangelisch-wtal.de/index.php/aktuelle-meldungen-leser-1365/reformationstruck.html

Podiumsdiskussion: www.evangelisch-wtal.de/index.php/aktuelle-meldungen-leser-1365/reformationstruck-iv.html

Stimmen zum Event in Wuppertal: www.evangelisch-wtal.de/index.php/meldungen-2012-1371.html?page_a393=2

Margot Käßmann bei der Frauenhilfe: Das weibliche Gesicht der Reformation feiern

Rund 450 Frauen kamen zum Frauen-Reformationsfest der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland nach Köln. Prof. Dr. Margot Käßmann, die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017, begeisterte mit ihrem Vortrag "Impulse der Reformation für die Frauenarbeit heute". Ihr sei es wichtig, dass die Perspektive von Frauen im Reformationsjubiläum nicht zu kurz kommt: "Sie werden immer wieder ignoriert, auch weil wir wenige schriftliche Zeugnisse von ihnen haben. Aber als Pfarrfrauen, als Fürstinnen und auch durch theologische Schriften haben sie wesentliche Impulse gesetzt." Die Beteiligung von Frauen sei kein Seitenthema der Reformation, sondern stehe zentral für ihre Inhalte.

Bericht: www.ekir.de/www/service/frauenreformationsfest-28048.php

Kirche und Sport: "Vergnügt, erlöst, befreit" beim Bonner Marathon

Mit Segen auf die Strecke, mit dem Slogan zum 500. Reformationsjubiläum im Marathon: 300 Sportlerinnen und Sportler, so viele wie noch nie, haben zum Deutsche-Post-Bonn-Marathon vorweg am "Geistlichen Startschuss" teilgenommen. Mit ihren Laufshirts brachten die Beteiligten das Motto zum Jubiläum "Ich bin vergnügt, erlöst, befreit" unters Laufpublikum.

Mehr: www.bonn-evangelisch.de/aktuell/archiv-2017-2661-marathon-nachlese-2723.php

Kirchengrenzen überschreitende Saar-Synode: Wichtige Anregungen

Ein großer Erfolg mit wichtigen Anregungen wurde die erste Kirchengrenzen überschreitende Synode der Evangelischen Kirchen im Saarland. Rund 350 Menschen hatten an der Synode anlässlich des 500. Reformationsjubiläums teilgenommen. Unter dem Titel "ecclesia semper reformanda" ging es auf dem Campus der Saarbrücker Universität um die Frage, wie sich die evangelische Kirche verändern muss, um wieder mehr Menschen zu erreichen. Eingeladen hatten zu der Synode die evangelischen Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West sowie die Dekanate Homburg und Zweibrücken in Kooperation mit der Fachrichtung Evangelische Theologie an der Saaruniversität.

Bericht: www.reformation2017-saar.de/index.php?content_id=6283&news_id=16154&language_id=1

Buß- und Versöhnungsgottesdienst in Wetzlar: "Wir danken Gott, dass es Sie gibt!"

Unter dem Leitwort "Erinnerung heilen - Jesus Christus bezeugen" haben Christinnen und Christen im Wetzlarer Dom am dritten Passionssonntag einen ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst gefeiert. Gott geklagt wurde, was die verschiedenen Konfessionen in der Vergangenheit einander angetan haben, gedankt wurde, was sie aneinander haben.

Ausführlicher Bericht: www.2017.ekir.de/buss-und-versoehnungsgottesdienst930.php

Vorschau: Ökumenisches Christusfest in Koblenz

Unter dem Motto "vergnügt, erlöst, befreit": Zum 500. Reformationsjubiläum sind Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen eingeladen, in Koblenz gemeinsam ihren Glauben zu feiern. Am Pfingstmontag, 5. Juni, findet von 10 bis 18 Uhr auf der Festung Ehrenbreitstein das Ökumenische Christusfest statt. Das Besondere an diesem Tag: Gemeinsam sind die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz, evangelische Freikirchen, Alt-Katholiken sowie Gemeinden und Gruppen aus den katholischen Bistümern Trier und Speyer mit vielfältigen Angeboten am Festprogramm beteiligt.

Pressemitteilung: www.ekir.de/www/service/pm-pfingsten-grosses-glaubensfest-in-koblenz-28050.php

Gema-Anmeldung für Public Viewing der Festgottesdienste

Wenn am 28. Mai und am 31. Oktober in Wittenberg Festgottesdienste gefeiert werden, sind Gemeindeglieder herzlich zum Mitfeiern eingeladen. Wenn aber Kirchengemeinden ihren Mitgliedern ermöglichen wollen, die beiden Gottesdienste daheim via Live-Fernsehübertragung mitzufeiern, lässt sich das leicht und korrekt organisieren: Für beide Gottesdienste ist "Public Viewing" möglich, Voraussetzung ist der Erwerb einer besonderen GEMA-Lizenz. Sie kostet einmalig 30 Euro plus 7 Prozent UST, sie gilt für beide Gottesdienste und unabhängig von Besuchenden- bzw. Zuschauerzahlen. Nötig ist eine formlose Anmeldung per E-Mail an kontakt@gema.de mit folgenden Angaben:

  • Name und Adresse der Kirchengemeinde (=Rechnungsempfänger)
  • Fernsehwiedergabe am 28. Mai  und/oder am 31. Oktober 2017
  • Ort der Fernsehwiedergabe mit Namen und Adresse (Name Kirche, Adresse oder Platz im Freien mit Ort)
 
Tipps & Termine
Kirchenkreise

Website der Kirchenkreise Aachen, Gladbach-Neuss, Jülich und Krefeld-Viersen zum Reformationsjubiläum: www.2017-reformation.de

Website des Kirchenkreises An der Agger zum Reformationsjubiläum: www.zukunft-des-glaubens.de

Website der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein zum Reformationsjubiläum: 2017.bonn-rhein-sieg-voreifel.de

Website des Kirchenkreises Düsseldorf zum Reformationsjubiläum: reformation.evdus.de

Website des Kirchenkreises Essen zum Reformationsjubiäum: www.reformation2017-essen.de

Website des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region zum Reformationsjubiläum: www.2017.kirche-koeln.de

Website des Kirchenkreises Moers zum Reformationsjubiläum: von-herzen-evangelisch.de

Website für Neuss zum Reformationsjubiläum: evangelisch-in-neuss-2017.de

Website des Kirchenkreises An der Ruhr zum Reformationsjubiläum: www.reformation.kirche-muelheim.de

Website der Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West zum Reformationsjubiläum: reformation2017-saar.de

Website des Kirchenkreises Trier zum Reformationsjubiläum: vergnügt-erlöst-befreit.de

Website des Kirchenkreises Wesel zum Reformationsjubiläum: reformation-wesel.de

Überregional

Website der EKD zum Reformationsjubiläum: www.ekd.de/reformationstag

Website des Vereins Reformationsjubiläum 2017: r2017.org

Botschafterkampagne: chrismon.de/botschafter

Kampagne ReformAction: reformaction2017.de
 
 
 
 
Kontakt und Hinweis

Martin Engels, Pfarrer, Projektleitung Reformationsjubiläum 2017, 2017@ekir.de
Anna Neumann, Redaktion, redaktion@ekir.de
Website: 2017.ekir.de
Für Links externer Anbieter übernehmen wir keine Gewähr, diese können sich kurzfristig ändern.
 
 
 
  | Startseite | Kontakt | Presse Sitemap | Impressum | RSS | Intranet

© 2017 Evangelische Kirche im Rheinland

Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf,
Telefon (0211) 4562-0, Fax (0211) 4562-444,
E-Mail: 2017@ekir.de
Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie ihn hier abbestellen.

1