Betreff: Sondernewsletter Reformationsjubiläum zum 31. Oktober 2017

EKIR Newsletter
Reformationsjubiläum 2017 - Sondernewsletter zum 500. Reformationstag
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
Foto: Sina Niemeyer

mit den vielen Terminen rund um den bevorstehenden Reformationstag sprengte der Oktober-Newsletter bereits das übliche Format. Es passiert viel quer durch die gesamte Landeskirche, und sehr viele Menschen machen mit. Grund genug, diesen besonderen Feiertag in all seiner Vielfalt durch die Augen der Menschen an den vielen Orten wiederzugeben. Machen Sie mit und teilen Sie unter dem Stichwort #Reformationstag in den Sozialen Medien mit Ihren Schnappschüssen und Gedanken, was Sie sehen und Ihnen durch den Kopf geht.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen besonderen Reformationstag genießen können und ihn so erleben, wie das ganze Jahr ausgerichtet war: evangelisch, ökumenisch und weltoffen.

In den Gottesdiensten - ob groß oder klein - werden wir letztlich im Kern Gottes Wort hören und damit das Wesentliche hören, was alle Reformatoren und Reformatorinnen vor uns gehört haben. Trauen wir Gottes Wort zu, dass es auch uns und unsere Kirche unaufhörlich verändert, wo auch immer es gehört wird.    

Herzliche Grüße
Ihr Martin Engels
Projektleiter Reformationsjubiläum 2017



#Reformationstag 1: In Sozialen Netzwerken selbst live von Jubiläumsfeiern erzählen


Facebook und Instagram, YouTube und Twitter machen es möglich: Wir können in Sozialen Netzwerken mit Fotos, Videos und Worten selbst davon erzählen, was wir wichtig finden und gerade erleben. Um untereinander besser mitzubekommen, wer wo wie feiert, gibt es zur Vollendung des 500. Reformationsjubiläums die Aktion #Reformationstag.

Mitmachen erwünscht! „Wir sind gespannt darauf zu sehen, welche Bilder die Menschen an diesem Tag wertvoll finden und posten und welche Bibel-, Predigt- oder Vortragsworte ihnen so wichtig sind, dass sie sie verbreiten“, sagt der Internetbeauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland, Kirchenrat Ralf Peter Reimann. Was unter dem bundes- bzw. EKD-weit verabredeten gemeinsame Such- und Findebegriff #Reformationstag verbreitet wird, spiegelt die Social-Media-Wall, die von der Stabsstelle Kommunikation im Kirchenamt der EKD bereitgestellt worden ist.

Mitlesen und anschauen willkommen! Insbesondere bei Twitter, Facebook und Instagram wird das ekir.de-Webteam auch selbst kräftig mitmischen und am 30. und 31. Oktober live durch die Beiträge in den Sozialen Netzwerken geleiten, nötige Erläuterungen geben, sonstige Zwischenmoderationen anbieten. Parallel wird aktuelle Berichterstattung in Bild und Text auf der landeskirchlichen Homepage www.ekir.de bereit stehen –auf diese wird natürlich zusätzlich auch über Social Media aufmerksam gemacht.
Social-Media-Wall #Reformationstag  
Socia-Media-Kanäle: twitter.com/ekir_de und facebook.com/ekir.de


#Reformationstag 2: Die Livestreams – nur einen Klick weiter



ARD, Saarländischer und Westdeutscher Rundfunk, Domradio, der EKiR-Streamingkanal. Festgottesdienste, Vesper, Lange Nächte und Gala. Verschiedene besondere Feiern des 500. Reformationsjubiläums können Nutzerinnen und Nutzer live online miterleben, werden live gestreamt. Einige werden dann auch anschließend noch on demand abrufbar gemacht. Die Links zu den Livestreams werden auf der Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland in einer Livestream-Box zusammengestellt.
Livestream-Box


#Reformationstag 3: Gottesdienste und Gala - was Radio und Fernsehen bringen


Das 500. Reformationsjubiläum kann man daheim und unterwegs vielfältig in Hörfunk und Fernsehen mitbekommen. Programm-Highlights bei ARD, WDR und ZDF, zahlreiche in Radio und Fernsehen übertragene Gottesdienste sowie etliche Angebote im Privatfunk erwarten die Hörerinnen und Hörer sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer. Die größte Veranstaltung zur Krönung am Schluss: Am Reformationstag ab 21 Uhr sendet WDR Fernsehen live den zweiten Teil der Reformationsgala in Bonn.
Sendungen in Radio und Fernsehen


#Reformationstag 4: Link zu Gottesdiensten


Church Night für Jugendliche. Zentrale Festgottesdienste für die verschiedenen Bundesländer. Konzerte in großen Konzertsälen. Besondere „Lange Nächte“. Glockengeläut um 15:17 Uhr, zu sinnträchtiger Zeit also. Unterhaltung, vor allem gern Kabarett. Und dann wieder feine Gottesdienste mit ausgewählten Predigerinnen und Predigern. Zwischen Emmerich und Saarbrücken, Aachen, Wuppertal und Wetzlar haben Christinnen und Christen eine ungekannte Auswahl an Möglichkeiten, den 500. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag zu feiern. Was speziell Gottesdienste angeht: Eine Abfrage, wann und wo genau welcher Gottesdienst gefeiert wird, bietet der Kalender der rheinischen Internetarbeit an.
Gottesdienste am 30. und 31. Oktober 2017. Von A wie Aachen bis X wie Xanten


#Reformationstag 5: Kollekten fließen in den Wiederaufbau in Syrien


Zum Beispiel den Wiederaufbau von Schulen in Aleppo und in der nordsyrischen Stadt Qamishly unterstützen: Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche im Rheinland sind aufgerufen, in den Gottesdiensten am Reformationstag, 31. Oktober, für Wiederaufbauprojekte des Gustav-Adolf-Werks in Syrien zu spenden. Das hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, in einem Brief an die rund 700 rheinischen Kirchengemeinden mitgeteilt.
Kollekte am Reformationstag für Syrien
 

Vor dem Doppelpunkt: Video spiegelt Jubiläumsprojekte


Pop-Oratorium „Luther“. Ökumenisches Christusfest Koblenz. Wanderausstellung „Gelebte Reformation“. Theaterprojekt „Ich fürchte nichts“. 95 Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten. Poetry Slam „Wortanschlag“. Bewegte, bewegende Bilder von Highlights im Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation.
Video


Nach dem Doppelpunkt: Präses Rekowski erklärt im Video, was jetzt kommt


Raus aus den Kirchenmauern, mutig bleiben, nicht bei bloßen Absichtserklärungen stehen bleiben, sondern umsetzen: Präses Manfred Rekowski skizziert im ekir.de-Video, was die Kirche vom 500. Reformationsjubiläum mitnimmt.
Video


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Pressekonferenz zum Reformationsjubiläum


500 Jahre Reformation - und was kommt jetzt? Auf einer Pressekonferenz haben Präses Manfred Rekowski, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph und der Beauftragte für das Reformationsjubiläum Martin Engels eine Bilanz des Jubiläums gezogen und einen Blick in die Zukunft geworfen. Präses Rekowski sprach von einem großen Gewinn durch die Jubiläumsaktivitäten. Die Evangelische Kirche im Rheinland setze einen Doppelpunkt hinter das Jubiläumsjahr. So appellierte er, „nicht in unseren Häusern zu warten, dass Menschen zu uns kommen, sondern dorthin zu gehen, wo die Menschen schon sind“. Die Kirche wird weiter das Evangelium zu den Menschen bringen, und deshalb ist „nach dem Spiel vor dem Spiel“. Oberkirchenrätin Rudolph betonte die ökumenische Dimension des Reformationsjubiläums. Projektleiter Engels erläuterte, wie die rund 1,1 Millionen Euro für das Jubiläumsjahr 2017  ausgegeben wurden.
Mehr über die Pressekonferenz

 

Besonders gestaltete Grafik: Personen der Reformation in der rheinischen Kirche



Wäre seine Kirchenpolitik erfolgreich gewesen, wäre Köln heute vielleicht eine Hochburg des Protestantismus. Die Rede ist von Hermann von Wied, einst Erzbischof und Kurfürst von Köln – und aus Sicht der katholischen Kirche wohl einer der gefährlichsten Männer, die je das Erzbistum am Rhein führten. Denn der Graf aus Altwied versuchte dort 1542/43 die Reformation einzuführen. Über Hermann von Wied und acht weitere Personen der Reformation im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland informiert eine mit Bildern und Karten gestaltete und mit Links versehene Grafik. Die politisch interessierte Amalia von Neuenahr-Alpen, die in ihrem Geburtsort Alpen eine der ersten reformierten Pfarrkirchen Deutschlands errichten ließ. Reichsritter Franz von Sickingen, der seinen Stammsitz, die Ebernburg bei Bad Münster am Stein, zu einer Zuflucht für verfolgte Reformatoren machte: Die elfseitige, klickbare PDF ist eine Entdeckungsreise zum reformatorischen Erbe zwischen Kleve und Saarbrücken.
Personen der Reformation in der Evangelischen Kirche im Rheinland 
Pressemitteilung


Poetry Slam "Wortanschlag - Deine These": Videos


"Mathe macht manche Menschen munter", offensichtlich auch ihre Zuhörerinnen und Zuhörer und - entscheidend - die Publikumsjury. Über Addieren, Abziehen, Malnehmen aber auch Dividieren bzw. Teilen landet Liliane Köppel bei der Frage, warum wir die Welt teilen und in Grenzen zerlegen. Dagegen hält die junge Frau aus Walheim: "Teilen kann heilen." Und damit hat sie den Poetry Slam „Wortanschlag – Deine These“ gewonnen. Den hatte die Evangelische Jugend im Rheinland zum 500. Reformationsjubiläum realisiert. Insgesamt hatten acht Poetinnen und Poeten im Finale gestanden, entsandt von ihren Kirchenkreisen, in denen sie sich zuvor fürs Finale durchgesetzt hatten.

Die Slams als Videos werden derzeit Stück für Stück produziert. Schon zu sehen:

Gewinnerin Liliane Köppel

Vize-Gewinnerin Lisa Kluge

Finalistin Linda Kuchta


Anlässlich des Reformationsjubiläums: Medienpreis für digitale Projekte


Bewerbungen erbeten: Die Evangelische Kirche im Rheinland vergibt zum ersten Mal einen Medienpreis für digitale Projekte. Gesucht werden Ideen, die dem kirchlichen Leben neue Impulse geben. Beteiligen können sich Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Einrichtungen, Arbeitskreise und Initiativen. Ein Podcast, ein 360-Grad-Video oder eine App – denkbar sind ganz verschiedene digitale Vorhaben. Willkommen sind auch Initiativen beispielsweise bei WhatsApp, SnapChat oder Instagram. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, für den zweiten Preis gibt es 750 Euro, und Platz drei wird mit 500 Euro honoriert. Die Preisgelder kommen aus der Wilhelm-Schrader-Stiftung der rheinischen Kirche.
Informationen


Wanderausstellung „Gelebte Reformation“ im NRW-Landtag zu sehen


Noch bis 24. November ist im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf die Wanderausstellung "Gelebte Reformation - Die Barmer Theologische Erklärung" zu sehen. Bei ihrer Eröffnung sprach NRW-Landtagspräsident André Kuper von der "großen Bedeutung der Reformation, die mitnichten ein abgeschlossenes Kapitel in den Geschichtsbüchern ist".
Bericht


Festakt im NRW-Landtag: Reformation – Ereignis mit Weltbedeutung


Motor der Freiheit und Grundlage moderner Gesellschaft: Der Landtag Nordrhein-Westfalen und die evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen haben bei einem Festakt in Düsseldorf gemeinsam an die Bedeutung der Reformation vor 500 Jahren erinnert. Die Kirche gehöre mitten in die Gesellschaft und habe daher auch im Parlament als dem Herzstück der Demokratie ein Zuhause, sagte Landtagspräsident André Kuper. Festredner war der Journalist Hans Leyendecker, er nannte die Reformation eine „Unabhängigkeitserklärung mit Weltbedeutung“.
Bericht


Tipps & Termine

Kirchenkreise

Website der Kirchenkreise Aachen, Gladbach-Neuss, Jülich und Krefeld-Viersen zum Reformationsjubiläum: www.2017-reformation.de

Website des Kirchenkreises An der Agger zum Reformationsjubiläum: www.zukunft-des-glaubens.de

Website der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein zum Reformationsjubiläum: 2017.bonn-rhein-sieg-voreifel.de

Webseite des Kirchenkreisesy Braunfels zum Reformationsjubiläum: http://kirchenkreise-braunfels-und-wetzlar.de/500-jahre-reformation

Website des Kirchenkreises Düsseldorf zum Reformationsjubiläum: reformation.evdus.de

Website des Kirchenkreises Essen zum Reformationsjubiläum: www.reformation2017-essen.de

Website des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region zum Reformationsjubiläum: www.2017.kirche-koeln.de

Website des Kirchenkreises Lennep zum Reformationsjubiläum: 2017kklennep.de

Website des Kirchenkreises Moers zum Reformationsjubiläum: von-herzen-evangelisch.de

Website für Neuss zum Reformationsjubiläum: evangelisch-in-neuss-2017.de

Website des Kirchenkreises An der Ruhr zum Reformationsjubiläum: www.reformation.kirche-muelheim.de

Website der Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West zum Reformationsjubiläum: reformation2017-saar.de

Website des Kirchenkreises Solingen zum Reformationsjubiläum: solingen2017.de

Website des Kirchenkreises Trier zum Reformationsjubiläum: vergnügt-erlöst-befreit.de

Website des Kirchenkreises Wesel zum Reformationsjubiläum: reformation-wesel.de

Webseite des Kirchenkreisesy Wied zum Reformationsjubiläum: www.wied.ekir.de/reformation2017

Webseite des Kirchenkreisesy Wuppertal zum Reformationsjubiläum: www.wuppertal2017.de

Überregional

Website der EKD zum Reformationstag: ekd.de/reformationstag

Kontakte & Hinweise

Martin Engels, Pfarrer, Projektleitung Reformationsjubiläum 2017, 2017@ekir.de

Anna Neumann, Redaktion, online@ekir.de

Fotos: Sina Niemeyer, Landtag NRW / Bernd Schälte, Hans-Jürgen Vollrath, Landtag NRW / Melanie Zanin,

Für Links externer Anbieter übernehmen wir keine Gewähr, diese können sich kurzfristig ändern. Website: 2017.ekir.de



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E-Mail: 2017@ekir.de
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