Betreff: Newsletter Reformationsjubiläum - November 2017

EKIR Newsletter
Reformationsjubiläum - Newsletter November 2017
Liebe Leserinnen und liebe Leser!
Foto: Sina Niemeyer

„Hier stehe ich…“ - das werden so manche am Reformationstag gedacht haben – vielerorts mussten Menschen stehen, weil Kirchen und Festhallen zu den Gottesdiensten überfüllt waren. Festliche Gottesdienste, bewegende Predigten, großartige Musik und viele Menschen, die sich haben mitnehmen lassen. Kurzum: Es war ein Tag zum Feiern. In den vielen Veranstaltungen an dem Tag spiegelte sich, wie das ganze Jubiläumsjahr angelegt war: evangelisch, ökumenisch, weltoffen.

“Der geschenkte Tag“ tönte ein Jingle den Tag über in einem Radiosender – wie wahr!

In diesem Newsletter laden wir Sie ein, die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Bilder von den vielen Festorten und Berichte nehmen Sie wieder mitten hinein ins Geschehen.

Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Martin Engels
Projektleiter Reformationsjubiläum 2017



Präsesblogpost: „Ökumenische Entschlossenheit ist unübersehbar“


Er hat wie kaum ein anderer Reformationsfeiern miterlebt, mitgestaltet: Präses Manfred Rekowski. Im Vorfeld nahm er an den Feiern der rheinischen Partnerkirche in Polen teil, am Vorabend im Festgottesdienst in Saarbrücken, und am Reformationstag selbst nahm der Präses am rheinland-pfälzischen Festgottesdienst in Speyer teil, leitete die Ökumenische Vesper im Altenberger Dom gemeinsam mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und sauste dann auch noch in die Bonner Reformationsgala.

Das Fazit des leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirche im Rheinland, aufgeschrieben in seinem Präsesblog: „Ich habe in diesen Tagen viele authentische Zugänge zur Reformation und zum Glauben erlebt.“ Deutlich geworden ist auch die europäische und gesellschaftliche Dimension der Reformation. Und, entscheidend: „Unübersehbar ist die ökumenische Entschlossenheit, den Glauben gemeinsam in Wort und Tat zu leben.“

Blogpost von Präses Rekowski im Reformationstag


Top-Thema: #Reformationstag in Sozialen Netzwerken



Du bist #Reformationstag: Nicht (nur) Radio, Fernsehen, Zeitung und Online-Medien bestimmen das Bild, wie der 500. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag verbracht wurde. Vielmehr erzählen in Zeiten von Instagram, Facebook & Co die Menschen auch selbst, ob und wie sie gefeiert haben. Und das taten sie durchaus gern, viele posteten vor allem Fotos an diesem außergewöhnlichen Jubiläumstag. Andere beschrieben mit Worten, wie sie den Feiertag erlebten: Eine Nutzerin twitterte, stilgerecht mit Hashtag: „Die Kirche platzt aus allen Nähten. #weihnachtenundostern“

Zeugnis vom lebendigen #Reformationstag in Sozialen Medien gibt die sog. Social-Media-Wall, in der bundesweit Eindrücke zusammenflossen, die unter dem unter dem Sammelbegriff #Reformationstag  gepostet wurden. Dass die Menschen eine solche Gemeinschaftsaktion gern mitmachen, zeigte sich schon gleich am Morgen des Jubiläumstages: In der Liste der wichtigsten Themen im Kurznachrichtendienst Twitter stand „#Reformationstag“ (gleich hinter einem bezahlten anderen Begriff) an erster Stelle. Auf Twitter gab es vom EKiR-Account 88 Beiträge – sie wurden 17.000 mal in Twitter-Timelines angezeigt. Die Facebook-Statistik der EKiR-Seite sieht am 31.10.2017 aus wie ein ganz spitzer, ganz hoher Kirchturm – er steht für die Reichweite von 5.700 Personen.

Social-Media-Wall zum Reformationstag
 
Der 500. Reformationstag – erzählt mit Social-Media-Aktivitäten: Storify „Vital & voll“

Fotos und Filme beim evangelisch-Account bei Instagram
 

Fotoalbum: Bilder, die bewegen - Bilder, die bleiben


Gottesdienste und Feiern, kleine und große Feste: Das ekir.de-Fotoalbum gibt einen Eindruck von den Events am 500. Reformationstag

Fotoalbum


Reformationsgala: Tiefsinnig, taktvoll und „teuflisch gut“


„Gott will, dass die Menschen fröhlich sind…“ Wer die Reformationsgala selbst erlebt, muss sich erstmal umschauen, von wo die Stimme diesmal kommt. „Wo kein Wagnis, da kein Gewinn. Wo kein Spiel, da kein Leben…“ Hagen Range als Martin Luther lockert das vom WDR Fernsehen aufgenommene große Fest im Bonn am Abend des 500. Reformationstags mit feinen Zitaten wiederholt auf. Irgendwo mitten im Publikum steckt er da jeweils. Und dann wieder Spot zurück zur Bühne.

„Luther – teuflisch gut“ heißt das kühne Motto dieser Festgala, die heiter und spöttisch, tiefsinnig und taktvoll, schmissig und schwungvoll die Reformation feiert. Prominente Gäste bereicherten das Programm: Fernsehmoderator Ralph Caspers, Bundesligatrainer Heiko Herrlich und Komiker Willibert Pauels, Christel Neudeck und Medica-Mondiale-Chefin Monika Hauser, Co-Moderator Eckart von Hirschhausen, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Moschee-Gründerin Seyran Ates, Präses Manfred Rekowski, musikalisch Eddi Hüneke, Judy Bailey und das Bonner Beethoven-Orchester.

5.000 Besucherinnen und Besucher haben die Gala im Telekom Dome in Bonn miterlebt, eine vielfach höhere Zahl im Livestream und im WDR-Fernsehen. So war die Gala die bundesweit größte Feier am Reformationstag – mit fröhlichen Menschen.

„Luther war Düsseldorfer“: Reportage auf ekir.de

Die Reformationsgala in der WDR-Mediathek


Reformationsbeauftragter: Live im Fernsehen und „richtig vergnügt, erlöst, befreit“
Zwischendurch brandet sogar Applaus im Hintergrund auf: Während der laufenden Reformationsgala in Bonn war der rheinische Beauftragte für das Reformationsjubiläum, Pfarrer Martin Engels, live im Interview in der „Aktuellen Stunde“ im WDR Fernsehen. „Wir feiern richtig evangelisch, richtig ökumenisch, und weltoffen“, schwärmte der Theologe, der auch davon erzählte, dass er am Morgen in der Wuppertaler Stadthalle dabei war, “die aus allen Nähten platzte“. Klar, dass er an diesem 500. Reformationstag „richtig vergnügt, erlöst, befreit“ ist.

Engels-Interview in der „Aktuellen Stunde“


Altenberger Dom: „Unumkehrbar unterwegs vom Konflikt zur Gemeinschaft“


Gemeinsam unterwegs: Bei der Ökumenischen Vesper am Reformationstag im Altenberger Dom unweit von Köln betonten der rheinische Präses Manfred Rekowski und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das einende Band der Taufe. Präses Rekowski zum Thema Taufe. „Unser Leben ist zusammengeführt mit dem, der stärker ist als alle Zerwürfnisse und der Tod. Jesus Christus lebt und stirbt nicht. Durch ihn erfahren wir Befreiung aus den gottlosen Bindungen dieser Welt.“ Weiter erklärte der Präses: „Wir sind unumkehrbar vom Konflikt zur Gemeinschaft unterwegs.“ In der von 1.500 Menschen besuchten Vesper, darunter auch der NRW-Ministerpräsident, betonte auch Kardinal Woelki das einigende Band der Taufe: „Sie macht es möglich, dass wir uns als Brüder und Schwestern, als Familie Gottes sehen können.“
Bericht

Die Ökumenische Vesper in der Videoaufzeichnung


NRW-Festgottesdienst: Christus steht für mich ein


„Vor Gott gibt es nichts, was mich besser oder gesicherter dastehen ließe als andere. Ich genüge voll und ganz. Denn Christus steht für mich ein.“ Das sagte die westfälische Präses Annette Kurschus in der Wiesenkirche Soest. Beim Festgottesdienst der NRW-Landeskirchen zum Reformationstag ging es um christliche Freiheit. Ein Steinmetz beschrieb in dem vom WDR übertragenen Gottesdienst sein Handwerk und erklärte, die großen Kirchengebäude seien – wie die Wiesenkirche - immer Baustellen und damit „ein Sinnbild für Kirche heute und in Zukunft“. Eine Glasrestauratorin schilderte, wie sie an den mittelalterlichen Fenstern der Wiesenkirche arbeitet und sich so mit den Generationen der Jahrhunderte verbunden fühlt, die „bereits damals von der Leuchtkraft und Vollkommenheit gefangen waren“.
Bericht


Saar-Festgottesdienst: Umkehr, Veränderung und Neuanfang



Im Festgottesdienst in der Saarbrücker Ludwigskirche hat der rheinische Präses Manfred Rekowski in seiner Predigt zu Umkehr, Veränderung und Neuanfang in Kirchen und Gesellschaft aufgerufen. „Als einzelne Christen, aber auch als Kirchen sollten wir uns jederzeit fragen: Sind wir noch auf Kurs?“, unterstrich Rekowski vor den gut 800 Gottesdienstbesucherinnen und –besuchern. Sein Aufruf: „Kehrt um von falschen Wegen, kehrt euch ab von Gedanken und Prämissen, die nicht dem Frieden dienen und der Gerechtigkeit verpflichtet sind, die unseren Planeten ausbeuten und die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffnen.“ Beim anschließenden Festakt sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann, der 500. Reformationstag sei ein Christusfest gewesen, die Ökumene werde fortgeschrieben. Denn: „Zum großen Ziel der Einheit der Kirchen gibt es keine Alternative.“
Bericht


 

AUS DEN KIRCHENKREISEN

Düsseldorf: „Feiern, danken, wünschen, träumen“
Zum 500. Jubiläum der Reformation hatte der Kirchenkreis Düsseldorf am 31. Oktober unter dem Motto „feiern, danken, wünschen, träumen“ in die Tonhalle eingeladen. Der „Festsaal unserer Stadt“, wie Superintendentin Henrike Tetz sie nannte, war bis auf den letzten Platz besetzt.
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Duisburg: „Das lasse ich mir nicht entgehen“
2.000 Menschen feierten in der Duisburger Mercatorhalle das 500. Reformationsjubiläum. Gefeiert wurde, „dass wir uns der Wurzeln vergewissern, die uns tragen“, sagte Pfarrer Armin Schneider, der Superintendent des Kirchenkreises Duisburg. Gefeiert wurde der Beginn der Reformation vor 500 Jahren „und damit der Aufbruch in ein neues Zeitalter“.
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Essen: Würdiger Abschluss des Jubiläumsjahres
Großartige Chöre, Solisten und Ensembles haben am #Reformationstag Luthers Kraft in Musik in der Philharmonie Essen erleben lassen.
Bilder auf Facebook


Gummersbach: 850 Gäste im Reformationsgottesdienst
Höhepunkt und Abschluss des Reformationsjahres im Kirchenkreis An der Agger war der Reformationsgottesdienst in der evangelischen Kirche in Gummersbach.
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Köln: Das Heu nicht auf derselben Bühne
Nicht alle Reformatoren hatten „das Heu auf derselben Bühne“, verfolgten dieselben Interessen, das machte die Basler Münsterpfarrerin Dr. Caroline Schröer Field in ihrer Predigt in der Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region deutlich.
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Niederberg: Feiern und auf der Höhe der Zeit sein
Mehr als 1.500 Menschen haben auf den Dönberg den Kreiskirchentag des Kirchenkreises Niederberg zum 500. Reformationsjubiläum mitgefeiert. Zitat aus der Abendandacht: "Wenn die Kirche nicht auf der Höhe der Zeit ist, geht sie mit der Zeit unter."
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Saarbrücken: „Wir stehen hier … gemeinsam“
Das berühmte Luther-Zitat schön weitergedreht: „Hier stehen wir… Wir können nicht anders hier stehen als gemeinsam.“ Mit diesen Worten begann der Gottesdienst zum Beginn der „Nacht der Reformation“ im Saarland. 53 Gemeinden beteiligten sich.
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Sankt Augustin: Gemeinsam auf dem Weg
In besonderer ökumenischer Weite hat der Kirchenkreis An Sieg und Rhein das 500. Reformationsjubiläum gefeiert: Er war zu Gast auf dem Gelände der Steyler Missionare in Sankt Augustin. Zur musikalischen Andacht kamen rund 3.000 Menschen.
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Simmern: Im Zeichen der Ökumene
Ganz im Zeichen der Ökumene und der Verbundenheit der christlichen Konfessionen feierte der Kirchenkreis Simmern-Trarbach am Reformationstag in Simmern einen großen Kreiskirchentag - mit einem bunten, vielfältigen Programm und unter dem Motto „Aus Liebe zur Wahrheit“.
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Solingen: Samuel Koch feiert mit der Jugend; für alle dann neue Thesen
In der #ChurchNightSolingen für Jugendliche  gabs Theatertipps aus berufenem Mund und eine musikalische Lesung: Zu Gast war Reformationsbotschafter Samuel Koch. „Sehr schön und bewegend“, kommentiert die @jugend.ketzberg auf Instagram. In der Solinger Stadtkirche am nächsten Morgen dann hieß es: „Neue Thesen wollen wir lesen!“. Als erste schlug Superintendentin Dr. Ilka Werner ihre Thesenkarte an die Thesentür.
Mehr über den Gottesdienst in der Stadtkirche



Wetzlar: Befreiendes Aufatmen
Okko Herlyn, evangelisch-reformierter Theologe aus Duisburg, hat im zentralen Gottesdienst der Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar zum Jubiläum 500 Jahre Reformation die Predigt gehalten und darin für christliche Zivilcourage geworben.
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Ich kann auch anders: Okko Herlyn mit Kirchenkabarett



Wuppertal: Volle Hütte
Rund 3.000 Menschen sind in die „gute Stube“ der Stadt Wuppertal gekommen, die Historische Festhalle in Elberfeld. Sie feierten mit viel Musik und Predigtstimmen aus Reformation und Gegenwart. Der Gottesdienst des Kirchenkreises Wuppertal stand unter der Überschrift „Was macht, dass ich so fröhlich bin?“.
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Tipps & Termine

Kirchenkreise

Website der Kirchenkreise Aachen, Gladbach-Neuss, Jülich und Krefeld-Viersen zum Reformationsjubiläum: www.2017-reformation.de

Website des Kirchenkreises An der Agger zum Reformationsjubiläum: www.zukunft-des-glaubens.de

Website der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein zum Reformationsjubiläum: 2017.bonn-rhein-sieg-voreifel.de

Webseite des Kirchenkreisesy Braunfels zum Reformationsjubiläum: http://kirchenkreise-braunfels-und-wetzlar.de/500-jahre-reformation

Website des Kirchenkreises Düsseldorf zum Reformationsjubiläum: reformation.evdus.de

Website des Kirchenkreises Essen zum Reformationsjubiläum: www.reformation2017-essen.de

Website des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region zum Reformationsjubiläum: www.2017.kirche-koeln.de

Website des Kirchenkreises Lennep zum Reformationsjubiläum: 2017kklennep.de

Website des Kirchenkreises Moers zum Reformationsjubiläum: von-herzen-evangelisch.de

Website für Neuss zum Reformationsjubiläum: evangelisch-in-neuss-2017.de

Website des Kirchenkreises An der Ruhr zum Reformationsjubiläum: www.reformation.kirche-muelheim.de

Website der Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West zum Reformationsjubiläum: reformation2017-saar.de

Website des Kirchenkreises Solingen zum Reformationsjubiläum: solingen2017.de

Website des Kirchenkreises Trier zum Reformationsjubiläum: vergnügt-erlöst-befreit.de

Website des Kirchenkreises Wesel zum Reformationsjubiläum: reformation-wesel.de

Webseite des Kirchenkreisesy Wied zum Reformationsjubiläum: www.wied.ekir.de/reformation2017

Webseite des Kirchenkreisesy Wuppertal zum Reformationsjubiläum: www.wuppertal2017.de

Überregional

Website der EKD zum Reformationstag: ekd.de/reformationstag

Kontakte & Hinweise

Martin Engels, Pfarrer, Projektleitung Reformationsjubiläum 2017, 2017@ekir.de

Anna Neumann, Redaktion, online@ekir.de

Fotos & Grafik: Sina Niemeyer, Meike Böschemeyer, Andreas Duderstedt, Jan Ehlert, Dieter Junker, Stefanie Klein, Anna Siggelkow

Für Links externer Anbieter übernehmen wir keine Gewähr, diese können sich kurzfristig ändern. Website: 2017.ekir.de



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